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Pearl Harbor 2: The Navy strikes back

Als vor ungefähr zwei Jahren Pearl Harbor erschien, wurde das Spiel nicht gerade in den höchsten Tönen gelobt. Doch die Programmierer von Interactive Vision ließen nicht locker und kündigten kurzerhand die Fortsetzung des Spiels an. Pearl Harbor 2 ist nun erschienen, wir haben es mal genau unter die Lupe genommen und getestet. Ob das Spiel eine höhere Wertung als der Vorgänger verdient, erfahrt ihr in unserem Test.

Pearl Harbor 2: The Navy strikes back

Das Spiel selber beginnt mit einem Trailer, der Lust auf mehr macht. Auch das Menü, durch das Sie sich klicken müssen, ist logisch und gut aufgebaut. Wenn Sie Ihre Einstellungen gespeichert haben, kann es endlich los gehen. Sie können zwischen zwei verschiedenen Kampagnen, die jeweils 25 Missionen beinhalten, wählen. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich dabei um eine Kampagne der Amerikaner und der Japaner, in deren Cockpits Sie zur Zeit des 2.Weltkriegs während des Angriffs auf Pearl Harbor steigen dürfen.

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Zum Anfang bekommen Sie erste Instruktionen wie man die Flugzeuge fliegen muss und welche Waffensysteme zur Verfügung stehen. Insgesamt ist die Anzahl jedoch beschränkt und bietet neben Raketen und Bomben auch Torpedos, die Sie von ihrem Flugzeug abwerfen können. Die Steuerung ist ebenfalls relativ einfach. Alles was Sie brauchen ist ein handelsüblicher Joystick ohne großartigen Schnick Schnack. Sie brauchen weder Klappen einstellen, Zielcomputer einstellen oder sonstige komplizierte Dinge machen, bevor Sie ihren ersten Abschuss verzeichnen dürfen. Dies macht das Spiel besonders interessant für Einsteiger.

Ihre Ziele im Spiel selber bestehen darin, Flugzeuge, Schiffe oder Objekte am Boden zu zerstören, bzw. Ihre eigene Basis oder einen Flugzeugträger zu verteidigen. Dabei ist jede der insgesamt 50 Missionen relativ eintönig. Viel neues erleben Sie dabei leider nicht. Aber da Sie an jeder Mission zwischen 5 und 15 Minuten sitzen, spielt das keine so große Rolle. Wie sie die Objekte zerstören ist ihnen überlassen. Sie haben die Wahl zwischen Ihrer Primärwaffe, dem MG, oder Ihren 3 Sekundärwaffen. Bomben sind am besten für Bodenziele geeignet, mit Raketen greifen Sie Flugzeuge und Schiffe an, letztere werden aber bevorzugt von Torpedos versenkt.

Vor dem Flug haben Sie die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Flugzeugen zu wählen. Es gibt zwei Typen: den Bomber und den Jäger. Wer den Bomber fliegt, sitzt auf ein paar 100 kg Sprengstoff, fliegt dafür aber verständlicherweise sehr träge. Im Jäger sitzen Sie nicht auf einem solchen Pulverfass und sind im Luftkampf wesentlich wendiger und schneller. Es besteht jedoch die Möglichkeit auch während der Missionen das Flugzeug zu wechseln, bzw. Ihr aktuelles Flugzeug zu reparieren und mit neuen Waffen aufzufüllen. Besonders in späteren Missionen ist dies sehr zu empfehlen. Jedoch müssen Sie Ihr Flugzeug nicht selber landen. Die Landeautomatik übernimmt diesen Job. Sie müssen lediglich mit geringer Geschwindigkeit einen bestimmten Kreis durchfliegen und das Flugzeug landet wie von Geisterhand.

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Ausklang

Nach den Einsätzen bekommen Sie Erfahrungs- und Update-Punkte, die Sie dann in Ihre Flugzeugstatistiken für bessere Waffen, Rüstung oder Motoren einsetzen können. Jede Fähigkeit ist jedoch nur maximal drei mal aufzuwerten, wobei immer unklar bleibt, was die Aufwertung endgültig bringt. Das zu jeder Mission gehörige Mission Briefing wird in Form eines Tagebucheintrages eines jungen Piloten präsentiert und vorgelesen. Jedoch geht daraus leider oftmals nicht hervor, wie Ihre genauen Ziele aussehen. Die Übersichtskarte liefert ebenfalls keine weiteren Informationen, jedoch sieht man dort schön, dass die historischen Karten wie Wake Island gut umgesetzt worden sind.

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